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Was ist eigentlich „Grünkern“?
von Jana

Grünkern ist keine eigene Getreideart. Es handelt sich hierbei um unreif geernteten Dinkel, der... mehr
"Was ist eigentlich „Grünkern“?"

Grünkern ist keine eigene Getreideart. Es handelt sich hierbei um unreif geernteten Dinkel, der geröstet und getrocknet wird. Dadurch entwickelt er nicht nur einen besonders intensiven Geschmack, sondern ist auch besonders bekömmlich. Dabei entstand diese Getreideform eigentlich aus einer Not: Nach jahrelangen Missernten, begannen die Bauern das Getreide bereits unreif und erfanden somit diese leckere Variante des Dinkels. Lange war das Urgetreide vom modernen Weizen verdrängt. Mittlerweile weiß man Dinkel und seine Varianten wieder zu schätzen – auch, weil sie mehr gesunde Vitamine und Mineralstoffe enthalten, als ihre hochgezüchteten Vettern.

Um Grünkern herzustellen wird der Dinkel sehr früh geerntet, wenn die Stärke noch nicht vollständig ausgebildet ist und die Körner weich und saftig sind. Durch das rösten bekommt das Dinkelkorn die Grünkern-typische oliv-grüne Farbe. Zudem macht dieser Verarbeitungsprozess das Getreide haltbar und mahlfähig.

Grünkern in der Küche

Grünkern zeichnet sich durch einen herzhaften, nussartigen Geschmack und sein leicht rauchiges Aroma aus. In der Küche ist er vielseitig. Die ganzen Körner eignen sich hervorragend gekocht als Beilage, für „Risotto“-ähnliche Gerichte sowie als Einlage für Suppen oder Eintöpfe. Grünkernschrot bildet dagegen eine ideale Basis für vegetarische Fleischalternativen (Frikadellen, Buletten Rouladen), Klöße oder herzhafte Brotaufstriche. Natürlich gibt es hier bereits eine breite Auswahl von Fertigprodukten aus Grünkern im gut sortierten Supermarkt oder Bioladen.

Allerdings eignet sich das Mehl aus Grünkern im Gegensatz zu Dinkelmehl nicht zum Backen!

Grünkern – Gehirnbooster & Nervenfutter

Grünkern ist besonders reich an B-Vitaminen, die für Gehirn und Nerven wichtig sind Deshalb könnte man ihn auch als Nervennahrung oder Gehirnbooster bezeichnen. Darüber hinaus enthält er viel Magnesium und Phosphor, die ebenfalls einen positiven Einfluss auf das Nervensystem haben. Als Fleischersatz ist er für Vegetarier und Veganer eine gute Quelle für Eiweiß und Eisen.

Und das Beste: Durch seine spezielle Herstellungsart wird Grünkern auch bei empfindlichem Magen oder Reizdarmsyndrom im Gegensatz zu anderen Getreidearten gut vertragen.

Hast du schon einmal mit Grünkern gekocht? Dann hinterlass uns doch einen Kommentar - gerne auch mit deinem Lieblingsrezept!

 


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