Laktoseintolerant? Diese Alternativen gibt es!
von Jana

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"Laktoseintolerant? Diese Alternativen gibt es!"

Wer von heute auf morgen plötzlich keine herkömmliche Milch mehr zu sich nehmen darf (oder möchte) steht erst einmal vor einem Problem: Denn Milch ist nicht nur Bestandteil von vielen Rezepten, sondern auch in vielen Fertigprodukten versteckt, wo man sie teilweise gar nicht vermuten würde. Da die Laktoseintoleranz aber zu den häufigsten Unverträglichkeiten hierzulande zählt, gibt es für Betroffene inzwischen viele Alternativen, die mindestens genauso gut sind wie das „Original“. 

Laktoseintoleranz, Milchallergie oder vegan?

Bei einer klassischen Laktoseintoleranz muss auf normale Kuh-, Schafs- und Ziegenmilch verzichtet werden. Stattdessen gibt es inzwischen eine Vielzahl von laktosefreien Varianten (wie Milch, Käse oder Joghurt), bei denen die Laktose (Milchzucker, der die Beschwerden auslöst) in normalen Zucker gespalten wurde und die so von Betroffenen problemlos vertragen werden. Als laktosefrei gelten Lebensmittel, die weniger als 0,1 g Laktose pro 100 g Nahrungsmittel enthalten. Aber auch Laktosegehalte bis 1 g je 100 g Lebensmittel werden von manchen laktoseintoleranten Menschen gut vertragen. Das hängt davon ab, wie stark die Laktoseintoleranz ausgeprägt ist. Bei Käse kann man sagen, dass der Laktosegehalt abnimmt je länger der Käse reifen konnte und je härter er ist. Alter Gouda oder Parmesankäse wird fast immer gut vertragen.

Besteht jedoch eine Milchallergie sollten alle Milchprodukte, auch laktosefreie, gemieden werden. Meistens betrifft das sowohl Kuh- als auch Schafs- und Ziegenmilch. Oft werden Schafs- und Ziegenmilch in geringeren Mengen aber gut vertragen.

Doch selbst wer komplett auf Milchprodukte verzichten muss oder möchte (weil er sich zum Beispiel vegan ernährt), hat heutzutage eine Vielzahl von Optionen. Nicht zuletzt wegen des Veganbooms gibt es unzählige Pflanzenmilch-Varianten, die auch in Rezepten problemlos die normale Milch ersetzen können. Am häufigsten im Handel findet man die Sojamilch sowie weitere daraus hergestellte Produkte wie Quark, Sahne oder Joghurt. Daneben findet man auch Hafer-, Reis- und Mandelmilch in jedem gut sortierten Supermarkt. Spezielle Nussmilchsorten sind in der Regel deutlich teurer als herkömmliche Milch, aber auch hier gibt es eine preiswerte Alternative: Selbstmachen! Nüsse, Samen und Getreide lassen sich ganz einfach mit Wasser mischen und mit einem guten Mixer pürieren. Durch ein feines Sieb gepresst, ergibt es eine tolle und preisgünstige Alternative zu gekaufter Pflanzenmilch oder „normaler“ Milch.

Die vegane und milchfreie Alternative: Pflanzenmilch

Diese leckeren Sorten gibt es in den meisten gut sortierten Supermärkten:

Sojamilch, Sojasahne & Sojajoghurt

  • Reismilch 
  • Hafermilch 
  • Mandelmilch 
  • Kokosmilch 
  • Dinkelmilch 
  • Haselnussmilch 
  • Cashewmilch

Und was ist mit den Fertigprodukten? 

Schwieriger ist es jedoch bei den Fertigprodukten. Hier hilft nur ein Blick in das Zutatenverzeichnis um enthaltene Milch zu enttarnen. Mit ein wenig Erfahrung finden Betroffene allerdings schnell eine Palette an Produkten, die sie bedenkenlos kaufen und verzehren können. Ein Tipp ist der Blick in das „vegane Regal“ im Supermarkt oder ein Besuch in einem veganen Supermarkt, den es in vielen größeren Städten inzwischen gibt. Hier findet man eine Vielzahl von veganen Alternativen zu klassischen Produkten und man kann sich sicher sein, dass garantiert keine Milch enthalten ist. 

Was sind eure Erfahrungen mit einer milch- oder laktosefreien beziehungsweise –armen Ernährung? 

 


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