cerascreen Basic Test auf Nahrungsmittelunvertrglichkeit


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Laktose dachte ich mir geht ja noch, aber Fruktose? - Interview mit Sophia Graßl
von Jana

Laktose dachte ich mir geht ja noch, aber Fruktose? - Interview mit Sophia GraßlLaktose dachte ich mir geht ja noch, aber Fruktose? - Interview mit Sophia Graßl |

Navileo – Blogger-Interview zum Thema Unverträglichkeiten mit Sophia von Betterwithout Wie... mehr
"Laktose dachte ich mir geht ja noch, aber Fruktose? - Interview mit Sophia Graßl"

Navileo – Blogger-Interview zum Thema Unverträglichkeiten mit Sophia von Betterwithout

Wie heißt das Sprichwort so schön? „Gibt das Leben dir Zitronen, mach einen Obstladen auf“? Oder „frag nach Cola und Rum“? So macht es zumindest Sophia. Jedenfalls im übertragenen Sinne. Zitronen selbst stehen bei ihr nämlich nicht auf dem Speiseplan. Denn Sophia lebt mit einer Fruktoseintoleranz.  Doch statt zu jammern, nutzte sie ihre Unverträglichkeit als Chance um ihren Blog Betterwithout zu gründen, auf dem ihre Leser alltagstaugliche, leckere Rezepte zum Thema Fruktoseintoleranz, Glutenintoleranz, Histaminintoleranz und Laktoseintoleranz finden können. 

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Testberichte und Tipps, sprich alles, was das Leben mit Unverträglichkeiten einfacher und schöner macht. Wir finden Sophias Blog klasse und haben uns deshalb mit ihr über die Anfangszeit ihrer Fruktoseintoleranz und ihren Blog unterhalten und haben von ihr auch so einige Tipps für Blogneulinge abgestaubt, die gerne selbst mit dem Bloggen anfangen möchten.

1. Liebe Sophia, stell dich und deinen Blog doch unseren Lesern kurz vor. Was macht ihn besonders? 

Auf Betterwithout möchte ich Menschen eine abwechslungsreiche Ernährung trotz gewisser Lebensmittelintoleranzen aufzeigen. Es gibt verschiedene Rezepte, Testberichte und Tipps für den Alltag mit Lebensmittelunverträglichkeiten. Ich stehe hinter allen Beiträgen und Rezepten zu 100%. Mir ist dabei ganz wichtig, dass ich die Gerichte genau so gekocht oder gebacken habe. Es gibt kein Einsprühen mit Haarspray oder sonstige Spielchen, um das Essen besser aussehen zu lassen. Betterwithout ist zu 100% echt und Sophia. 

2. Gib uns einen kleinen Einblick in die Geschichte deinen Unverträglichkeiten. Wie wurde sie entdeckt, wie ging es dir damit? Wie hast du die Anfangszeit empfunden?

Angefangen hat alles vor circa vier Jahren. Ich hatte anfangs nur nach Kaffee oder Chai Latte Beschwerden. Deshalb dachte ich anfangs auch, dass es vielleicht an der Laktose liegen könnte. Also habe ich zunächst versucht auf Laktose zu verzichten oder das Enzym Laktase in Form von Tabletten zu mir zu nehmen. Leider hat das aber nichts gebracht und ich habe mich an meinen Hausarzt gewandt. Dieser hat mich dann an einen Spezialisten, einen sogenannten Gastroentrologen, überwiesen. Nach einem Test auf Laktose- und Fruktoseintoleranz bei einem solchen Internisten, war dann schnell klar, dass die Fruktose meine Magen-Darm-Beschwerden verursacht. 

Diese Diagnose war ein totaler Schock für mich. Laktose dachte ich mir geht ja noch, aber Fruktose? Wie sollte ich das denn nur meiden. Ich liebe Obst und möchte mich ja auch gesund ernähren. Ich war wirklich ratlos und total gefrustet. Mein Arzt hat mir dann eine Karenzzeit von zwei Wochen empfohlen. In dieser Zeit durfte ich nur Zucker in Form von Traubenzucker zu mir nehmen. Und das ist leichter gesagt als getan. In fast jedem Produkt aus dem Supermarkt findet man Zucker. Das machte die ersten Wochen nicht einfach. Es hat einige Zeit gebraucht bis ich mich mit meiner Diagnose abgefunden hatte. Und vielleicht habe ich das bis heute nicht zu 100%. 

3. Wieso hast du angefangen (über das Thema Unverträglichkeiten) zu bloggen? Gab es einen Auslöser?

Das Thema Bloggen hatte mich schon lange Zeit gereizt und als ich dann die Diagnose Fruktoseintoleranz erhalten und gesehen habe wie wenig strukturierte Infos und auch gute und schön aufbereitete Rezepte es dazu im Internet gibt, habe ich es auch tatsächlich konkreter werden lassen. 

Den entscheidenden Auslöser hat dann ein Seminar zum Thema Onlinejournalismus der Hanns-Seidel-Stiftung gebracht. Dort haben uns die Dozenten immer wieder ermutigt einen Blog zu starten, wenn wir denn ein gutes Thema wüssten und Spaß am Schreiben und Fotografieren haben. Da alle drei Dinge bei mir zutrafen und ich durch unsere Referenten die entscheidende Motivation erhalten habe, ging mein Blog Betterwithout am nächsten Tag schon live. 

4. Wie hat sich dein Leben mit den Unverträglichkeiten verändert? (positiv/negativ) Was hast du durch die Unverträglichkeit gelernt?

Mhm das ist nicht ganz einfach zu beantworten. Ich würde mal sagen mein Leben hat sich positiv wie negativ verändert. Negativ sehe ich auf jeden Fall, dass man nicht völlig frei und bedenkenlos essen kann worauf man Lust hat. Positiv dagegen ist auf jeden Fall die Tatsache, dass man sich bewusster ernährt. Außerdem ist für mich ganz persönlich das Beste an meiner Fruktoseintoleranz, dass ich mein kleines Baby, meinen Blog Betterwithout, gegründet habe. Schließlich gäbe es ihn ohne meine Unverträglichkeit gar nicht.

5. Was war die schönste Situation, die du in Zusammenhang mit deinem Blog bisher erlebt hast? Und hast du jemals mit Kritik kämpfen müssen?

Das allerschönste für mich ist, wenn ich positives Feedback von meinen Lesern erhalte. Sei es, dass sie meine Rezepte nachkochen und begeistert sind, oder ihnen meine Tipps geholfen haben sich in ihrem Alltag besser zurecht zu finden. Was mich ganz besonders gefreut hat, war als ganz viele Kids meine glutenfreien Osterschäfchen nachgebacken haben und ganz begeistert waren wie knuffig sie sind. Das bestätigt mich in meiner täglichen Arbeit für den Blog. Glücklicherweise bin ich persönlich meine größte Kritikerin. Von Außen habe ich bisher wirklich so gut wie keinen Gegenwind bekommen. 

6. Stell dir vor du begegnest deinem jüngeren Ich auf der Straße. Welchen Ratschlag würdest du dir selbst und Blogneulingen geben?

Uff, das ist keine leichte Frage. Ich denke ich würde mir auf jeden Fall den Ratschlag geben sich schon bevor der Blog online geht viel Zeit zu nehmen. Man sollte vor allem den Namen des Blogs gut durchdenken und nicht den erstbesten wählen. Für mich war immer klar, dass mein Blog Betterwithout heißen würde. Im Nachhinein wäre es vielleicht sinnvoller gewesen einen deutschen Namen zu wählen, da meine Leser zu 99% Deutsch sind und ich momentan auch nur auf Deutsch schreibe. 

Das Zeitnehmen gilt aber genauso für die einzelnen Beiträge. Am Anfang habe ich den Fehler gemacht meine Beiträge nicht oft genug Korrektur zu lesen oder auf Instagram unbedingt schnell ein Bild posten zu wollen. Dabei hat sich dann doch der ein oder andere Tippfehler eingeschlichen. Das sollte man aber wirklich vermeiden. 

Der nächste Tipp ist jetzt zwar etwas technischer, aber dennoch sehr sehr wichtig und gar nicht so schwierig wie man denkt. Ich kann jedem Blogger nur empfehlen sich sofort eine eigene Domain zu sichern und sich einen Anbieter zum Hosten zu suchen. Ich habe den Fehler gemacht am Anfang kostenlos über Wordpress zu hosten. Als ich mich dann entschlossen habe meine eigene Domain zu kaufen und den Blog etwas professioneller zu betreiben, stand ich vor dem Problem, dass man keine automatische Seitenumleitung einrichten konnte. Das bedeutet, dass ich all meine Beiträge mühsam per Hand auf den neuen Blog umziehen musste und man nicht direkt von dem alten auf den neuen Blog weitergeleitet wird, sondern extra draufklicken muss. Habt ihr also vor euren Blog auch nur ansatzweise professionell zu betreiben, hostet direkt selbst und kauft euch eure eigene Domain.

Was ich mir auch noch auf den Weg geben würde, wäre die Tatsache, dass sich Geduld und Fleiß auszahlt. Egal wie oft man denkt, dass man doch nie größer wird oder, dass doch niemand die Beiträge liest. Am Ende gibt es sie, die Stammleser. Und für sie ist es es auf jeden Fall wert weiter zu machen. Ich lerne auch jeden Tag dazu und entwickle mich weiter. Man lernt viel von anderen Bloggern und auch von den eigenen Lesern. Ganz wichtig ist zu erfahren, was sie wollen und was sie sich wünschen und darauf einzugehen.

Wir danken dir, liebe Sophia, für den spannenden Einblick und wünschen dir, dass du weiterhin so viele Leser mit deinem Blog begeistern kannst. Und wenn euch das Interview gefallen hat, schaut unbedingt auf Betterwithout vorbei!


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