ZuhauseTEST

ABONNIEREN & EMPFEHLEN:
 
 

AUCH INTERESSANT:
Fruchtschnitte Kakao-Orange von Rapunzel Fruchtschnitte Kakao-Orange
1,19 € *
Inhalt 40 g (2,98 € * / 100 g)
(2,98 € * / 100 g)
Produktdetails
Bio Mildes, glutenfreies Brot von Alnavit Bio Mildes, glutenfreies Brot
3,99 € *
Inhalt 500 g (0,80 € * / 100 g)
(0,80 € * / 100 g)
Produktdetails
Sonnenkernbrot glutenfrei von Poensgen Sonnenkernbrot glutenfrei
3,39 € *
Inhalt 500 g (0,68 € * / 100 g)
(0,68 € * / 100 g)
Produktdetails
Weißer Quinoa Weißer Quinoa
3,49 € *
Inhalt 200 g (1,75 € * / 100 g)
(1,75 € * / 100 g)
Produktdetails

Gefahr für den Darm - Leaky Gut Syndrom
von Susanne

Direkter Zusammenhang zwischen dem Leaky Gut Syndrom und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie... mehr
"Gefahr für den Darm - Leaky Gut Syndrom"

Direkter Zusammenhang zwischen dem Leaky Gut Syndrom und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie Autoimmunerkrankungen möglich 

Hast du schon einmal von dem Leaky Gut Syndrom gehört? Eine sehr erfahrene Heilpraktikerin hat mir erklärt, wie eng das Leaky Gut Syndrom mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten zusammenhängen kann. Das was sie mir so erzählt hat, überraschte mich sehr, da ich davon noch nie etwas gehört habe. In jedem Fall finde ich das Thema Leaky Gut Syndrom so spannend und die Erkenntnisse so interessant, dass ich für unsere Leser einige Informationen zusammengefasst habe.

Betroffene, die an chronischen Erkrankungen, Allergien oder an Autoimmunerkrankungen leiden oder einfach nur verschiedenste Symptome haben, haben oft auch unerkannt ein Leaky Gut Syndrom und damit einen undichten Darm. Die Gesundheit des Darmes ist sehr wichtig, da hier 80 % des Immunsystems abgebildet werden. Ist der Darm gesund, können viele andere Beschwerden und Krankheiten heilen oder sich verbessern, egal an welcher Stelle im Körper.

Was ist ein Leaky Gut Syndrom?

Das Leaky Gut Syndrom (LGS) ist bereits seit den 1980er Jahren bekannt und somit keine neue Krankheit jedoch teilweise umstritten.

Von einem Leaky Gut Syndrom spricht man, wenn der Darm undicht bzw. durchlässig ist. Genauer gesagt handelt es sich um eine undichte Darmschleimhaut im Dünndarm. Die normale Barrierefunktion des Darmes ist gestört. 

Diese Störung kann mitverantwortlich sein für viele chronische Krankheiten so auch Allergien und Autoimmunerkrankungen. Leider weisen die wenigsten Ärzte darauf hin oder denken auch gar nicht an diese Erkrankung. Dabei könnte es Betroffenen z.B. mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten sehr viel besser gehen, da das Leaky Gut Syndrom heilbar ist. Ist der Darm wieder regeneriert, bessern sich auch die damit in Zusammenhang stehenden Erkrankungen. 

Warum ist ein undichter Darm für den Körper gefährlich?

Wenn der Dünndarm undicht ist bzw. die Darmschleimhaut löcherig, funktioniert die Darmbarriere nicht richtig. Ein intakter Darm lässt nur Wasser und die benötigte Nährstoffe durch die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf. Die Darmbarriere schützt den Körper vor schädlichen Fremdstoffen. Die intakte Durchlässigkeit des Magen-Darm-Traktes spielt somit eine entscheidende Rolle für viele nachgelagerte Prozesse im Körper. Ist der Darm geschädigt und undicht, gelangen Stoffe in den Blutkreislauf, die normalerweise ausgeschieden werden sollten. Dazu gehören Giftstoffe, Pilze, Pilztoxine und nicht vollständig verdaute Partikel aus den Nahrungsmitteln. Das Immunsystem versucht dann ständig gegen diese Stoffe anzugehen. Die Abwehrreaktionen des Darms führen auch zu einer Entzündung der Darmschleimhaut und damit zu einer Reizung des Darms. Diese Darmreizung kann zu Durchfällen, Übelkeit und Bauchschmerzen führen. 

Der Organismus bildet diverse Antikörper gegen die Fremdstoffe im Blut. Manche Fremdstoffe ähneln in Ihrer Struktur dem körpereigenen Gewebe. Erkennt das Immunsystem die Unterschiede nicht, greift es die eigenen Zellen an, im Glauben, dass es Fremdkörper sind. An dieser Stelle beginnen häufig unterschiedliche Allergien oder Autoimmunerkrannkungen. Bleibt das Leaky Gut Syndrom unerkannt und schreitet weiter voran, entwickeln sich im Laufe der Jahre ernsthafte Beschwerden, wie chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Allergien, Asthma, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und wie bereits erwähnt Autoimmunerkrankungen z.B. Multiple Sklerose, Rheuma, die chronische Schilddrüsenentzündung Hashimoto oder Diabetes mellitus. Gelangen zu viele Gifte in die Blutbahn sind auch Vergiftungserscheinungen möglich. Auch Reizdarm, Neurodermitis, Zöliakie, Herzkrankheiten, Migräne oder Parkinson können Folgen des Leaky Gut Syndroms sein. Auf der Internetseite „Zentrum der Gesundheit“ findet ihr hierzu Angaben der Studien und Forschungsergebnisse. Alle Studien haben ein Ergebnis. Fast jeder Betroffene mit einer der genannten Autoimmunerkrankungen hatte bei den Untersuchungen für die Studien auch ein Leaky Gut Syndrom und bei Gabe von Probiotika besserten sich die Beschwerden.  

Leaky Gut Syndrom – Ursache für Nahrungsmittelunverträglichkeiten ?

Wie bereits beschrieben, ist der Darm bei einem Leaky Gut Syndrom durchlässig und lässt somit auch Nahrungsbestandteile durch, die normalerweise bei einem intakten Darm ausgeschieden werden würden. 

Das Darmimmunsystem geht gegen diese unverdauten Nahrungsbestandteile vor und man vermutet, dass diese übermäßige Immunreaktion Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten begünstigt. Dazu kann es kommen, weil das Immunsystem sich auch gegen diese unverdauten Nahrungsbestandteile richten kann und diese als schädlich erkennt, obwohl für den Körper keine Gefahr von diesen Nahrungsbestandteilen ausgeht. Nach einem gewissen Zeitraum können so Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten entstehen.

Welche Symptome können auf ein Leaky Gut Syndrom hinweisen?

Ähnlich wie auch bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien ist die Bandbreite der Symptome beim Leaky Gut Syndroms sehr groß und kann in den unterschiedlichsten Bereichen des Körpers Beschwerden verursachen. Dazu gehören:

  • Ständige Schmerzen in Muskeln und Gelenken
  • Blähungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Migräne
  • Stimmungsschwankungen, Depressionen, Nervosität
  • Akne, Ekzeme
  • Schwaches Immunsystem, immer wiederkehrende Infekte
  • Chronische Müdigkeit
  • Reizdarmbeschwerden und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Die meisten dieser Symptome werden in der Regel nicht mit einem kranken bzw. undichten Darm in Verbindung gebracht, so dass die Betroffenen auch nichts für Ihren Darm tun und deshalb keine Besserung erfahren und nur von Arzt zu Arzt laufen.

Wie entsteht ein Leaky Gut Syndrom?

Hauptursache für einen undichten Darm ist der heutige moderne Lebensstil. Dazu gehört die ungesunde Ernährung, Genussgifte und Medikamente. Der heutige oft ungesunde Lebensstil schädigt den Schutzwall des Darms. 

Dieser Schutzwall besteht aus einer Darmschleimschicht, an der schon einmal die meisten schädlichen Stoffe abprallen. Die hier befindlichen Antikörper (slgA) binden Schad- und Giftstoffe. Je mehr slgA im Darm vorhanden sind, je besser arbeitet das Immunsystem und je besser ist die Darmschleimhaut geschützt. 

Der zweite Schutzwall wird durch die Darmflora (Darmbakterien) aufgebaut. Diese produziert z.B. Nährstoffe für die Darmschleimhautzellen und trainiert das Immunsystem. Außerdem verdrängt sie schädliche Pilze und Bakterien. Diese Pilze und Bakterien greifen die Darmschleimhaut an, wenn die Darmflora gestört ist.

Die Darmschleimhaut ist die dritte Schutzschicht und liegt unter der Schleimschicht. Diese Hautzellen sind miteinander verbunden und verhindert, dass Schadstoffe zwischen den einzelnen Zellen und Zwischenräume vom Darm in den Blutkreislauf gelangen können.

Diese drei Schutzsysteme sind beim Leaky Gut Syndrom beschädigt. Das bedeutet, dass die Schleimschicht dünner wird, die Antikörper reduziert sind und die Darmflora gestört ist. Die Darmschleimhaut lässt Lücken entstehen, so dass Schadstoffe und Gifte in den Körper gelangen.

Faktoren, die diese Schutzsysteme zerstören, sind:

  • Starker Konsum von Zucker, Weißmehlprodukten, weißer Reis, Wurst, Käse, alkoholische Getränke und raffinierte Pflanzenöle
  • Gleichzeitig geringer Konsum von Ballaststoffen und Gemüse
  • Eine unerkannte Empfindlichkeit gegenüber Gluten und Milcheiweiss. Sie beschleunigt die Entstehung des Leaky Gut Syndroms
  • Cortisoneinnahmen
  • Medikamente insbesondere Antibiotika (zerstören die Darmbakterien und greifen die Darmschleimhaut an. Eine Candida – Pilzinfektion ist oft die Folge)
  • Stress führt ebenfalls oft zum Candida-Befall
  • Vitalstoffmangel (z.B. Vitamin A und Zink). Zink wird z.B. für die Heilung der Darmschleimhaut benötigt

Diagnose des Leaky Gut Syndroms

Die Diagnosemöglichkeiten eines Leaky Gut Syndroms sind vielen Ärzten nicht bekannt. Dennoch gibt es Möglichkeiten, ein Leaky Gut Syndrom festzustellen. Folgende Analysen helfen Funktionsstörungen bei der Durchlässigkeit des Darmes festzustellen:

  • Bestimmung des slgA im Stuhl (niedrige Werte weisen auf eine erhöhte Darmdurchlässigkeit hin)
  • Lactulose-Mannotal-Test im Urin (beim undichten Darm gelangt sehr viel Lactulose in den Urin und nur wenig Mannitol)
  • Zonulin Test im Blutserum (bei erhöhten Werten Hinweis auf Leaky Gut Syndrom)

 

Maßnahmen zur Heilung eines undichten Darmes

Wurde das Leaky Gut Syndrom diagnostiziert, ist es natürlich wichtig den Darm zu stabilisieren und Schutzmaßnahmen einzuleiten. Diese Maßnahmen sollten natürlich immer in Abstimmung mit einem Arzt oder erfahrenen Heilpraktiker erfolgen. Zu diesen Maßnahmen gehören: 

  • Schutz der Schleimschicht (z.B. durch Einnahme von in Wasser gequollenen Leinsamenmehl, Flohsamen oder Chiasamen, kalter Eibischwurzeltee, warmer Süßholzwurzeltee)
  • Wiederaufbau einer gesunden Darmflora (mit Probiotika Darmbakterien und Präbiotika als Nährstoff für die Darmbakterien)
  • Regeneration der Darmschleimhaut (zunächst durch Darmreinigung und Einnahme von Mineralerde um Gifte zu binden, Einnahme der Aminosäure L-Glutamin zur Heilung der Darmschleimhaut, ausreichend Vitalstoffe)
  • Entzündungshemmende und Pilzhemmende Maßnahmen (z.B. Präparat gegen Candida Pilz und Einnahme von Antioxidantien z.B. Moringa, Hanfpulver, Traubenkernmehl, Blaubeeren oder Aroniabeeren)
  • Ernährung umstellen (basenhaltig und ballaststoffreich ernähren; auf Genussgifte wie Zucker, Süßstoffe, Kaffee, Nikotin, Alkohol und unnötige Medikamente verzichten)
  • Wichtig ist auch Sport und die Vermeidung von Stress
  • Viel Trinken vor allem Wasser, Pfefferminztee, Ingwertee

Die Darmsanierung mit all Ihren Maßnahmen dauert 1 bis 3 Monate. Die Probiotika sollten ca. 3 Monate eingenommen werden. Auch die Ergänzung mit Vitalstoffen ist wichtig für die Darmgeneration. Die komplette Regeneration des Leaky Gut Syndroms kann jedoch auch länger dauern, bis zu 18 Monate. Daher ist es insbesondere wichtig, Geduld zu haben, die Ernährung umzustellen und die gesamte Therapie von einem Spezialisten / Facharzt zu begleiten.

Der Artikel ist natürlich ohne Gewähr nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben und schließt jegliche Haftungsmöglichkeiten aus. Eine Hauptquelle der Textinhalte stammt aus der Internetseite „Zentrum der Gesundheit“).

Wie immer freuen wir uns über Anregungen, Kommentare und Meinungen.


Kommentare:
06.09.2017

Antibiotika lieber überlegen

Vielen Dank für dein Feedback. Ich persönlich würde keine Antibiotika empfehlen. Antibiotika tötet alles im Darm. Ich persönlich kann empfehlen eine Darmsanierung mit Darmreinigung und Darmaufbaukur durchzuführen (zusammen mit einem Fachspezialisten). In jedem Fall ist die Einnahme von den notwendigen Darmbakterien wichtig. Falls du dich für Antibiotika entscheidest, ist eine Aufbaukur der Darmflora wichtig.

02.09.2017

Danke weiter so

Werde ausprobieren bei mir ist sibo und ich soll Antibiotika nehmen

Ich freue mich über ein paar Worte von Dir.
Von Deinen Kommentaren lebt unser Portal!

Pflichtfelder sind mit * markiert.

Bitte gebe den Sicherheitscode in das nachfolgende Textfeld ein.
Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
06.09.2017

Antibiotika lieber überlegen

Vielen Dank für dein Feedback. Ich persönlich würde keine Antibiotika empfehlen. Antibiotika tötet alles im Darm. Ich persönlich kann empfehlen eine Darmsanierung mit Darmreinigung und Darmaufbaukur durchzuführen (zusammen mit einem Fachspezialisten). In jedem Fall ist die Einnahme von den notwendigen Darmbakterien wichtig. Falls du dich für Antibiotika entscheidest, ist eine Aufbaukur der Darmflora wichtig.

02.09.2017

Danke weiter so

Werde ausprobieren bei mir ist sibo und ich soll Antibiotika nehmen

Ich freue mich über ein paar Worte von Dir.
Von Deinen Kommentaren lebt unser Portal!

Pflichtfelder sind mit * markiert.

Bitte gebe den Sicherheitscode in das nachfolgende Textfeld ein.
Zuletzt angesehen